• Jutta Heupel

Vertrauen bei der Arbeit und wie wichtig sie ist.

Aktualisiert: Sept 11

Wir alle kennen die Situation am Arbeitsplatz, wenn einige interne Kommunikationen nicht bei einem ankommen und anschließend muss man sich anhören: Wieso wusstest Du es nicht? Tja, warum wohl. Da gibt es sicher viele Gründe für, einer der weitverbreitetsten allerdings ist das mangelnde Vertrauen.



Was ist der Grund für das mangelnde Vertrauen gegenüber Kollegen bzw Vorgesetzten ?


Meist ist es der Grund, dass man sich nicht gut genug kennt oder man gibt den Kollegen auch nicht die Möglichkeit sich kennenzulernen. Das führt dann dazu, dass man viele wichtige und essentielle Informationen nicht preisgibt.


Hat man einmal schlechte Erfahrungen gemacht, neigt man ja dazu sich anderen Kollegen nicht zu nähern und isoliert sich. Das hat allerdings auch Nachteile: man bekommt weniger Inputs und bremst so ein innovatives miteinander arbeiten aus.


Und was kann man tun, um es zu vermeiden ?


Lernt man sicher aber auf rein kollegialem Level besser kennen, gibt man dem anderen die Möglichkeit eine Vertrauensbasis zu schaffen. Begünstigt dadurch eine fluente interne Kommunikation und fördert die Produktivität.


Um eine Vertrauensbasis aufzubauen, sollte man versuchen die Person gegenüber zu verstehen und versuchen sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Was natürlich nicht immer sehr einfach ist, denn meist geht man von sich selber aus. Allerdings ist keine Person wie die andere. Manche ähneln sich, aber hundertprozentig gleicht sich niemand.

Aktives zuhören kann dabei helfen eine Person zu verstehen und oft versetzt man sich dann erst in ihre Situation.


Das kann der erste Schritt sein, der Person zu signalisieren: “Hey ich verstehe dich!” und je öfter es solch eine Situation gibt, desto eher beginnt ein Vertrauens Prozess.


Verletzlichkeit zeigen


Wenn Du Deinem Gegenüber Deine Verletzlichkeit zeigst, signalisierst Du automatisch Menschlichkeit. Und das ist eine absolute Stärke und niemals eine Schwäche. Gleichzeitig gibst Du ihr zu verstehen, dass auch sie es sein kann: verletzlich.


Du hast das OK so zu sein wie Du bist. Kein verstellen um irgendjemandem zu gefallen.



Vertrauen ist der Dreh und Angelpunkt einer jeden guten internen und auch externen Kommunikation


Ganz sicher kann man Vertrauen nicht schaffen, in dem man auf einen Knopf drückt und alles ist okay. Das ist ein Prozess, der seine Zeit braucht und das ist gut so.

Nur Roboter oder Maschinen können auf Knopfdruck reagieren, Menschen nicht. Solange da Emotionen im Spiel sind.


Es ist aber ein wichtiger Bestandteil, um eine gute Kommunikation im Unternehmen zu halten, welches ja auch die Unternehmenskultur fördert. Wo eine positive Kultur ist, dort kann man auch davon ausgehen, dass die Motivation der Mitarbeiter sehr hoch ist und dementsprechend die Produktivität steigt. Weil die Menschen sich wohlfühlen.


Voraussetzung für das Vertrauen zu geben ist aber auch, dass man zu sich selber welches hat. Wenn nicht, ist es schwierig zu geben.


Eine Frage an Dich: Hast Du Vertrauen zu Dir selber, um es dann weiterzugeben ?


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